Leichte Sprache

Melike Kara

Whispers

Melike Karas Einzelausstellung Whispers versteht Fotografie nicht als statisches Bild, sondern als zirkulierendes, sich veränderndes Medium der Erinnerung, Identität und Transformation. Für das Kunsthaus Hamburg entwickelt die Künstlerin eine raumgreifende Installation, für die sie erstmals Fotografien aus ihrem eigenen Archiv verbrennt und als Asche in den Raum überführt. Was bleibt, sind Spuren – Fragmente von Bildern, die sich ihrer Fixierung entziehen. Ausgehend von Melike Karas langjährigen Auseinandersetzung mit ihrem kurdischen Erbe richtet die Ausstellung den Blick auf Zugehörigkeit und Wandel. Die Besucher*innen betreten einen fragilen Garten: Malereien bedecken den Boden, Bilder aus Kaffeesatz durchziehen den Raum wie sedimentierte Spuren der Vergangenheit. In einzelnen Bereichen wachsen Pflanzen, in Becken sammelt sich Wasser. So entsteht ein sinnlicher Raum, der einlädt, Identität als etwas zu denken, das sich immer wieder verändert.

Im Kontext der Triennale der Photographie betrachtet, verdichten sich in der Ausstellung zentrale Motive des diesjährigen Festivalthemas: Alliance als bewegliche, sich stets neu formierende Beziehung zwischen Bildern, Körpern und Geschichten, Infinity als nicht abschließbarer Prozess der Erinnerung und des Wandels und Love als zarte Form von Nähe und Zugehörigkeit, die Zuwendung und Offenheit bedarf.

Kuratiert von Anna Nowak

Ausstellungsrundgänge

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