Mit Ateliers für die Kunst e. V. pflegen wir nicht nur eine räumliche Nachbarschaft, sondern organisieren auch regelmäßig gemeinsam kulturpolitische Veranstaltungen und Symposien. Seit 1990 setzt sich der Verein für eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der bildenden Kunst ein, indem er Informationen über Atelierflächen, Stipendien und andere kulturpolitische Entwicklungen bündelt, einfach zugänglich macht und Künstler*innen beratend unterstützt. Der Fokus des Engagements liegt auf der Schaffung und dem Erhalt bezahlbarer Atelierräume.
Vernetzung
Vernetzung und Allianzen erweitern nicht nur unsere Perspektiven, sondern stärken kulturelle Arbeit nachhaltig. Deshalb pflegen wir enge Verbindungen zu lokalen Institutionen, Initiativen und Akteur*innen. Es ist uns ein Anliegen, Austausch innerhalb der Stadt, aber auch mit internationalen Positionen zu fördern, Menschen zusammenzubringen und kulturpolitischen Akteur*innen Sichtbarkeit und Gehör zu verschaffen.
Ateliers für die Kunst e. V.
Berufsverband bildender Künstler*innen Hamburg
Von Beginn an fest verbunden mit dem Kunsthaus ist der Berufsverband bildender Künstler*innen Hamburg, der die Gründung der Institution initiiert hat. Heute stellt der BBK Hamburg eine*n der Gesellschafter*innen der Kunsthaus Hamburg gGmbH und präsentiert dort einmal im Jahr seine Mitgliederausstellung. Auch die Geschäftsstelle des Verbands ist im Kunsthaus ansässig.
Der Berufsverband bildender Künstler*innen vertritt regional und bundesweit die berufsspezifischen Interessen von professionell arbeitenden bildenden Künstler*innen. Seinen Mitgliedern bietet er vielfältige Informationen zu rechtlichen Fragen und trägt durch regelmäßige verbandsinterne Rundschreiben über aktuelle Ausschreibungen, Wettbewerbe und Kunstpreise sowie Ausstellungen zur Stärkung der Hamburger Kunstszene bei.
Griffelkunst-Vereinigung Hamburg e. V.
Die griffelkunst ist ein gemeinnütziger Kunstverein, der Editionen originaler Grafik und Multiples renommierter und aufstrebender Künstler*innen für ihre Mitglieder verlegt. Damit leistet die Vereinigung einen entscheidenden Beitrag zu einer breiteren Teilhabe an Kunst, zur Förderung von Künstler*innen und dem Medium der Druckgrafik. Seit 2001 engagiert sie sich als Gesellschafter der Kunsthaus Hamburg gGmbH.
Kunstmeile Hamburg
Die Kunstmeile Hamburg ist ein Zusammenschluss der sechs renommierten Kunsthäuser im Zentrum Hamburgs. Mit einem gemeinsamen Ticket und jährlichen künstlerischen Aktionen laden die Institutionen dazu ein, das vielfältige Angebot historischer und zeitgenössischer Kunst der Stadt quer durch alle Medien zu entdecken. Zu dem Verbund gehören das Bucerius Kunst Forum, die Deichtorhallen Hamburg, die Hamburger Kunsthalle, das Kunsthaus Hamburg, der Kunstverein in Hamburg und das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg.
Neue Kunst in Hamburg e. V.
Der 1986 gegründete Verein Neue Kunst in Hamburg vergibt seit 1997 alle zwei Jahre Reisestipendien an fünf Künstler*innen, die im Großraum Hamburg leben und arbeiten. Ziel ist es, Künstler*innen unter 40 Jahren einen fünfmonatigen Auslandsaufenthalt zu ermöglichen, um neue Erfahrungen zu sammeln, künstlerische Impulse zu gewinnen und internationale Kontakte zu knüpfen. Der Verein Neue Kunst in Hamburg ist Gesellschafter der Kunsthaus Hamburg gGmbH.
para-education
Der gemeinnützige Verein para-education wurde im Herbst 2024 von Künstler*innen, Pädagog*innen und Kurator*innen gegründet. Er beschäftigt sich mit Kunstvermittlung in öffentlichen Räumen und kulturellen Institutionen durch Projekte, Beratung, Veranstaltungen und Publikationen. Das erste Projekt des Vereins ist die ReferenzBibliothek zur Kunst im öffentlichen Raum, die von der Stadtkuratorin initiiert wurde und in Kooperation mit der Behörde für Kultur und Medien Hamburg sowie der Kunsthaus Hamburger entsteht. Eine erste Auswahl von Quellen ist im Foyer des Kunsthaus für die Öffentlichkeit zugänglich.
Stadtkuratorin Hamburg
Das Kunsthaus ist Trägerinstitution des Projekts Stadtkuratorin, eines eigenständigen kuratorischen Formats für Kunst im öffentlichen Raum. Dessen Ziel ist es, durch temporäre künstlerische Interventionen den Blick auf Hamburgs Kunstsammlung im Stadtraum zu schärfen und zugleich gesellschaftlich relevante soziale und politische Fragestellungen durch Ausstellungen im öffentlichen Raum zu verhandeln. Stadtkuratorin Hamburg wurde 2014 von der Behörde für Kultur und Medien Hamburg ins Leben gerufen und ist seit 2024 Teil des Kunsthaus Hamburg. Die institutionelle Anbindung soll das Projekt, dessen Leitung alle fünf Jahre wechselt, verstetigen sowie zuverlässige Ressourcen und stabile Strukturen bereitstellen, auf die es aufbauen kann.
Im Jahr 2024 wurde Joanna Warsza zur Stadtkuratorin ernannt. Unter ihrer Leitung versteht sich das Format als verbindende Plattform zwischen den vielen „Hamburgs“ und bringt das Lokale mit dem Internationalen, das Innere mit dem Äußeren sowie die Höhen und Tiefen des öffentlichen Lebens zusammen.