Kunsthaus Hamburg
Das Kunsthaus Hamburg ist ein Zentrum für zeitgenössische Kunst und versteht sich als offene, global vernetzende Plattform. Gemeinsam mit lokalen und internationalen Künstler*innen konzipieren wir Projekte eigens für unsere Ausstellungshalle und schaffen Raum für kulturpolitische und gesellschaftsrelevante Diskurse. Durch experimentelle und transdisziplinäre Formate fördern wir Vielfalt und Sichtbarkeit für Kulturakteur*innen der Stadt.

Kunsthaus Hamburg, Foto: Jaewon Kim
Programm
Unsere wechselnden Ausstellungen sind speziell für die Räume des Kunsthauses konzipiert. Ein besonderer Fokus unseres Programms liegt auf der Förderung junger Künstler*innen, die einen Bezug zu Hamburg haben. In enger Zusammenarbeit mit ihnen realisieren wir erste institutionelle Einzelausstellungen, wie von Carlos León Zambrano, Leyla Yenirce, Rosanna Graf, Lila-Zoé Krauß, Nicholas Odhiambo Mboya oder Daniel Hopp. Bei unseren Gruppenausstellungen verfolgen wir eine gesellschaftspolitische Agenda mit dem zusätzlichen Ziel, lokale und internationale Künstler*innen zu vernetzen. Konstanten im Programm sind seit vielen Jahren die Ausstellung zum Hamburger Arbeitsstipendium für bildende Kunst sowie die Jahresausstellung des Berufsverbands bildender Künstler*innen Hamburg.
Vernetzung ist für uns essenziell – gesellschaftlich ebenso wie individuell. Deshalb schaffen wir Räume, in denen Begegnung, Austausch und kreative Experimente möglich sind. Mit einem transdisziplinären, politisch engagierten Veranstaltungsprogramm und kommunikativen Projekten hat sich unser Foyer als offener Aufenthalts-, Begegnungs- und Diskursort inmitten der Stadt etabliert.
Vernetzung
Wir pflegen enge Verbindungen zu Künstler*innen, Kulturakteur*innen und Initiativen in der Stadt. Seit 2024 ist das Kunsthaus Trägerinstitution des Projekts Stadtkuratorin. Durch die institutionelle Anbindung sollen die Strukturen dieses bereits 2014 von der Behörde für Kultur und Medien Hamburg initiierten kuratorischen Formats für Kunst im öffentlichen Raum langfristig verstetigt werden. Die Position wird seit Oktober 2024 von Joanna Warsza ausgeübt. Fest verbunden mit dem Kunsthaus ist außerdem der Berufsverband bildender Künstler*innen Hamburg, der seit 2002 hier seine Geschäftsstelle hat. Ebenfalls bei uns ansässig ist der Verein Ateliers für die Kunst, der Arbeitsräume für Künstler*innen vermittelt. Seit April 2024 gehört das Kunsthaus zur renommierten Kunstmeile Hamburg. Im Rahmen verschiedener Projekte kooperieren wir regelmäßig mit Initiativen, Vereinen und Institutionen aus den unterschiedlichsten Bereichen, darunter u. a. das fluctoplasma Festival, die Griffelkunst-Vereinigung Hamburg e. V., der Hamburger Architektur Sommer, Kampnagel, das Kurzfilm Festival Hamburg oder das Metropolis Kino.
Geschichte
Das Kunsthaus Hamburg wurde 1962 auf die Initiative von Hamburger Künstler*innen von der Behörde für Kultur und Medien gegründet und 1963 mit einer Gruppenausstellung des Berufsverbands bildender Künstler*innen feierlich eröffnet. Ursprünglich befand sich die Institution in einem vom Architekten Paul Seitz entworfenen eigenen Gebäude am Ferdinandstor, das Anfang der 1990er Jahre jedoch zugunsten des Neubaus für die Galerie der Gegenwart der Hamburger Kunsthalle abgerissen wurde.
1993 zog das Kunsthaus in die ehemalige Blumenmarkthalle am Klosterwall, wo wir zusammen mit weiteren Kultureinrichtungen, wie dem Kunstverein in Hamburg, der Akademie der Künste, der Barlach Halle K und dem Galeriehaus, ansässig sind. 2002 wurde das Kunsthaus zu einer gemeinnützigen GmbH mit einer durch die Gesellschafter*innen ernannten Geschäftsführung und Künstlerischen Leitung.
Gezeigt wurden in der Vergangenheit u. a. Einzelausstellungen renommierter Künstler*innen wie Rolf Rose (1995), Jochen Lempert (1999), Alicja Kwade (2008), Daniel Richter (2009), Thorsten Brinkmann (2011), Ulla von Brandenburg (2013) oder Christian Jankowski (2015), jungen Hamburger Positionen, wie Leyla Yenirce (2022), Rosanna Graf (2023) und Nicholas Odihambo Mboya (2025) sowie international bekannter Künstler*innen wie Khalil Rabah (2015), Bani Abidi (2016), Ida Ekblad (2017), Flaka Haliti (2018), Edith Dekyndt (2019) oder Véréna Paravel und Lucien Castaing-Taylor (2020).
Gesellschafter*innen: Berufsverband bildender Künstler*innen Hamburg e. V., Griffelkunst-Vereinigung Hamburg e. V., Neue Kunst in Hamburg e. V., Medienunternehmer Frank Otto
Leiter*innen: Ruth Dunckelmann (1963–1986), Petra von der Osten-Sacken (1986– 1989), Doris Cordes-Vollert (1989–1992), Rita Baukrowitz (1992), Claus Mewes (1993–2013), Katja Schroeder (2014–2023), Anna Nowak (2023 – heute)

Foto: Georg Baur, Kunsthaus Westansicht, Bestand Baur K 41, Hamburgisches Architekturarchiv
Engagement
Das Kunsthaus Hamburg ist eine gemeinnützige Non-Profit-Organisation. Alle Einnahmen kommen direkt unserer kulturellen Arbeit zugute. Wir freuen uns über finanzielle Unterstützung unserer Arbeit in Form einer Spende an folgendes Konto (Verwendungszweck „Spende“).
Kontoinhaber: Kunsthaus Hamburg gGmbH
IBAN: DE06 2005 0550 1180 2132 80
BIC: HASPDEHHXXX
Förderung
Das Kunsthaus Hamburg wird gefördert von der Behörde für Kultur und Medien Hamburg.


