Leichte Sprache

Künstler*innen im urbanen Raum

Gemeinwohlorientierte Stadtentwicklung am Beispiel des Initialkapitals der Montagstiftung

So, 16.3.2025, 18:00
Gespräch

Im Rahmen von POSITION. Ausstellung und Forum – eine Veranstaltungsreihe des BBK Hamburg

Zu Gast im Kunsthaus Hamburg

Mit: Johanna Debik (Montag Stiftung Urbane Räume)
Clarissa Herbst (Hamburger Bürgerschaft / SPD)
Sylvia Henze (Ateliers für die Kunst e. V.)
Dr. Michael Ziehl (Urbanist und Urban Researcher)
Till F.E. Haupt (Gängeviertel / BBK Hamburg)

Eintritt frei

Foto: Montagstiftung, © Simon Veith

Die Montag Stiftung Urbane Räume entwickelt gemeinsam mit ihren Partner*innen eigene Projekte im Sinne des Leitbildes der Stiftungsgruppe. Handeln und Gestalten in sozialer Verantwortung. Chancen bauen, wo es zu wenige davon gibt: Das ist das Ziel dieser gemeinschaftlichen Stadtteilentwicklung. Die gemeinwohlorientierten Projekte werden nach dem Initialkapital-Prinzip entwickelt: Die Stiftung investiert in leerstehende Gebäude und Gelände und erarbeitet gemeinsam mit den Stadtteilbewohnenden neue Nutzungskonzepte, die den Bedürfnissen vor Ort entsprechen. „Wir wollen Orte schaffen, an denen Menschen zusammenkommen, voneinander lernen und ihre Zukunft selbst gestalten. Wir glauben fest daran: Nur wo zusammen nachgedacht, entschieden und angepackt wird, kann etwas entstehen, das allen zugutekommt.“

Als Teil des Recht auf Stadt-Netzwerkes fragen wir uns im Vorstand des Berufsverband Bildender Künstler*innen, was Hamburg davon lernen könnte. Clarissa Herbst (SPD) und Sylvia Henze vom Verein Ateliers für die Kunst e.V. berichten von Ihren Erfahrungen in diesem Zusammenhang. Dr. Michael Ziehl schlägt den Bogen zu aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen. Demnach benötigen wir offene Orte, an denen Vielfalt positiv erlebt wird, und inspirierende Zukunftsvisionen für lebenswerte Städte, um dem Rechtsruck zu begegnen und Demokratie auf lokaler Ebene zu stärken:

„Künstler*innen könnten auf vielen Ebenen wichtige Beiträge zu einer gemeinwohlorientierten Stadtentwicklung leisten. Gleichzeitig brauchen Künstler*innen in diesem Rahmen auch gute Arbeitsbedingungen. In Hamburg fehlen uns geeignete Instrumente, um eine gemeinwohlorientierte Stadtentwicklung im Sinne dieser urbanen Räume zu gewährleisten und ähnliche Modelle zu entwickeln. Wie kriegen wir etwas Ähnliches in Hamburg hin? Was muss dafür getan werden? Wer muss handeln? Und was sagt eigentlich die Politik dazu?“

POSITION. Ausstellung und Forum ist eine Veranstaltungsreihe des Berufsverbands bildender Künstler*innen Hamburg. Die Ausstellung präsentiert jährlich die künstlerischen Positionen der neuen Mitglieder des Verbandes anhand ihrer Werke. Das Forum bietet Abendveranstaltungen zu aktuellen kulturpolitischen Themen und relevanten Ideen und Haltungen. Der Berufsverband bildender Künstler*innen vertritt regional und bundesweit die berufsspezifischen Interessen von professionell arbeitenden Künstler*innen.

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