From the Cosmos to the Commons
Dokumentation des Projekts
Video: Lucas Betz
Dokumentation des Projekts
From the Cosmos to the Commons ist eine Konstellation von Projekten, die das menschliche Bedürfnis erkunden, zum Himmel aufzublicken, um unser Verhältnis zur Erde zu verstehen. Sie beleuchten, wie wir unsere Orientierungs- und Navigationssysteme sowohl durch Mythen als auch durch Raster konstruieren und wie wir ihnen Sinn verleihen. Ausstellungen im Planetarium Hamburg, im Stadtparkund im Kunsthaus Hamburg spannen einen Bogen von der Astrologie und Astronomie, mit denen die Menschen den Nachthimmel gelesen haben, hin zu den neuesten Navigations- und Überwachungstechnologien.
In der heutigen, desolaten Weltlage versuchen wir, uns in einer planetarischen Weise zu orientieren. Dabei sind sowohl das Magische als auch das Rationale, das Spirituelle und das Politische unerlässlich, damit es gelingt, zu gedeihen und unsere Beziehung zu unserem Gastgeber, dem Planeten, neu zu denken. Sowohl die Ausstellungen als auch das Symposium im Warburg-Haus führen uns auf neue Wege des planetarischen Denkens und laden uns ein, den Blick zum Kosmos zu heben, um unser Allgemeingut auf Erden neu zu gestalten.
Das Projekt bildet den Auftakt des Fünfjahresprogramms der Stadtkuratorin Joanna Warsza. Seit 2024 steht das Projekt Stadtkuratorin Hamburg unter der Trägerschaft des Kunsthaus Hamburg.