
PORT FICTION, Webseite, Ausstellung, Veranstaltungsreihe, Beirut/Hamburg 2023, Foto: © Siska
Port Fiction
Eine Produktion von Moritz Frischkorn in Zusammenarbeit mit IMAGINE THE CITY
Zu Gast im Foyer des Kunsthaus Hamburg
Von und mit: Myriam Boulos (Fotografie), Moritz Frischkorn (Text), Robin Hinsch (Fotografie), Ibrahim Nehme (Text), Siska (Fotografie, Video), Nour Sokhon (Sound Design, Komposition), Kolja Warnecke (Webdesign); Dramaturgische Unterstützung: Kaya Behkalam und Katharina Joy Book
Im August 2020 zerstört eine gewaltige Explosion den Hafen von Beirut und verwüstet große Teile der Stadt. Fast 300 Menschen werden getötet, weitere 300.000 verlieren ihr Zuhause. Beim Wiederaufbau der Stadt wird die libanesische Bevölkerung von der politischen Elite alleine gelassen. In der Folge verschlechtert sich die Lebenssituation auf Grund von Hyperinflation und der Covid-Pandemie weiter. Bis heute wurden keine Verantwortlichen ermittelt.
Das interdisziplinäre künstlerische Forschungsprojekt PORT FICTION beschäftigt sich mit dem Verhältnis der Hafenstädte Beirut und Hamburg. Nach der Explosion begann eine Gruppe von Künstler*innen aus beiden Städten, ihre persönlichen Beziehungen zum Hafen zu untersuchen. Ausgehend von der Erkenntnis, dass die Orte nicht vergleichbar sind, fragten sie dennoch: Wie sind sie miteinander verbunden, wo berühren sie sich?
PORT FICTION ist zugleich ein Modellprojekt für die Komposition von künstlerischen Beiträgen in Form eines digitalen Long Read. Auf der multimedialen Webseite werden die Arbeiten der beteiligten Künstler*innen zu einem komplexen Erzählstrang verwoben.

