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Künstlerinnengespräch

Mit Flaka Haliti und Adam Szymczyk

Flaka Haliti arbeitet mit Gebrauchsobjekten und Alltagsästhetiken wie Ikea-Tüten, Kinderzeichnungen, Werbeaufstellern, Schrott und Absperrungen. Ihre Arbeiten erscheinen auf den ersten Blick heiter, doch verweisen sie nicht selten auf Fragen von struktureller Gewalt und zweifelhaften Deutungshoheiten, auf Grenzen sowie auf deren Überwindung. Haliti reflektiert ein Dasein inmitten konstruierter gesellschaftlicher Ein- und Ausschlüsse. Großformatige Skulpturen in Anlehnung an Sicherheitsabsperrungen beziehen sich auf territoriale, politische Grenzziehungen, während ein sieben Meter langer Vorhang – genau genommen ebenfalls eine Form der Barriere – auf die grenzenlose Weite des Himmels verweist. Auch der Druck neoliberaler Lebens- und Arbeitsbedingungen, permanenter Selbsterneuerung, (Re-)Präsentation und Produktivität, wird mittels ihres fiktionalen Charakters Joe in mehreren Objekten zum Thema.

Im Rahmen der Ausstellung Here – Or Rather There, Is Over There wird Flaka Haliti gemeinsam mit dem Kurator und documenta 14-Leiter Adam Szymczyk den Kontext ihrer Arbeit genauer erläutern.

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