Leichte Sprache

Sand !Hū Sand

Garth Erasmus, Ruth May, Nesindano Xhoes Namise, Peter Thiessen

In internationaler Zusammenarbeit beschäftigen sich Bildenden Künstler*innen und Musiker*innen mit dem Material Sand und verwenden es als Medium für die Auseinandersetzung mit den Spuren der Kolonialgeschichte, der Wiederaneignung indigenen Wissens und ihren jeweils unterschiedlichen Zugängen zur Welt. Sand ist das Gerippe der Welt, das Fundament moderner Kultur und Technologien, die unsichtbare, aber grundlegende Zutat gebauter Lebensräume und digitaler Kommunikationsgeräte. Zu seiner Gewinnung werden Strände abtransportiert, Meeresböden abgesaugt, gigantische Gruben ausgehoben, Berge aufgehäuft, Kriege werden geführt, Dörfer versinken im Boden, Inseln werden vom Meer überspült. Die Akteur*innen des Projektes werden vor diesem Hintergrund im Kunsthaus Hamburg einen Raum schaffen, an dem sich flüchtige Sounds, Stoffe sowie textile und mineralische Bilder in einer räumlichen und akustischen Installation zur Landschaft verweben.

Ausstellungsrundgänge

Rahmenprogramm

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