RETURN CODES

Eine Ausstellung des Berufsverbands bildender Künstler*innen Hamburg

Detail: Wolfgang Block, IN BETWEEN II, Videoinstallation, 2019/2020


RETURN CODES

Chika Aruga, Jared Bartz, Wolfgang Block, Karin Boine, Anne Dingkuhn, Maren Goldenbaum-Henkel und Per Pegelow, Claudia Hoffmann, Frauke Hänke und Claus Kienle, Ute Friederike Jürß, Taru Kallio, Kim Krebeck, Penny Monogiou, Stefan Oppermann, Antje Schönau, Kerstin Stephan, Valerie Wagner, Gabriele Walter

Ausstellungseröffnung
Montag, 27. Januar 2020, 19 Uhr
Es sprechen: Bianca Müllner (Vorstand BBK)
Anne Simone Krüger (Kunsthistorikerin / Freie Autorin / Kuratorin)

Book release: POSITION.
Montag, 24. Februar 2020, 19 Uhr

Ausstellungsrundgänge
Donnerstag, 13. Februar 2020, 18 Uhr
Sonntag, 16. Februar 2020, 15 Uhr

Die Jahresausstellung des Berufsverbands Bildender Künstler*innen thematisiert das Spannungsfeld zwischen Mensch und Natur. „Return Code“ ist ein Begriff aus der Softwareentwicklung und beschreibt eine kurze Rückmeldung des Computers, ob Systemfehler vorliegen. Das gestartete Programm überprüft sich selbst und meldet etwaige Fehler. Übertragen auf die analoge Welt fragt die Ausstellung nach Gründen für ein zunehmendes Unvermögen des Menschen zur kritischen Reflexion und Reaktion auf selbst verursachte Probleme.

Der Klimawandel ist in aller Munde: Unwetter, Erderwärmung, Artensterben. Ein Blick zurück zeigt, dass mit der Industrialisierung eine rasante Entwicklung ihren Lauf genommen hat, die das Leben der Menschen bis heute maßgeblich beeinflusst und prägt. Während wir uns auf der Erde gut eingerichtet haben, steht die Natur durch die vom Menschen verursachten Umweltkatastrophen an der Grenze ihrer Belastbarkeit. Die Ausbeutung des Planeten und seiner Ressourcen ist Bedingung für den Erhalt unserer Lebenssysteme. Seine Regeneration hingegen ist zu einem Balanceakt geworden.

Die Ausstellung RETURN CODES sucht nach Antworten auf verschiedenen Ebenen. Einige Arbeiten spiegeln die Ohnmacht des Einzelnen wider, der in einer Blase solitärer Wahrnehmung gefangen scheint. Historische Rückblicke schlagen einen Bogen in das Hier und Jetzt – von der Erklärung der Welt durch mystische Deutung bis hin zu moderner Wissenschaft und Technik. Die künstlerischen Beiträge sensibilisieren für den Wunsch nach dem Erhalt fragiler Natursysteme und beklagen den Verlust erschöpfter Ressourcen.

Eine Ausstellung des Berufsverbands bildender Künstler*innen Hamburg