Digitale Wissenskulturen

Eine Veranstaltung des Berufsverbands bildender Künstler*innen Hamburg

Foto: Prof. Dr. Martin Warnke


Freitag, 7. Feburar 2020, 18.30 Uhr
Digitale Wissenskulturen – Erkenntnisgewinn durch Simulation in Kunst und Wissenschaft
Vortrag von Prof. Dr. Martin Warnke, Institut für Kultur und Ästhetik Digitaler Medien
DFG-Kolleg-Forschergruppe MECS (Medienkulturen der Computersimulation), Leuphana-Universität

Mit den ersten Computern entstanden neue Wege der Erkenntnis, wissenschaftlich wie ästhetisch. Was sich nicht mehr mit Bleistift und Papier ausrechnen ließ, konnte nun durch Maschinenfleiß der Natur nach- oder der Wahrnehmung vorgebildet werden. Die Wissenschaft nennt dies Computersimulation, die Ästhetik Medienkunst. Der Vortrag lässt Revue passieren, was in beidem seit rund fünfzig Jahren geschehen ist.

Eine Veranstaltung des Berufsverbands bildender Künstler*innen Hamburg


Prof. Dr. Martin Warnke (* 1955 ) studierte Mathematik und Physik an der FU Berlin und der Universität Hamburg, promovierte in Theoretischer Physik und nahm anschließend seine Tätigkeit an der Leuphana Universität Lüneburg auf. Dort  habilitierte er 2008 in der Fakultät Umwelt und Technik und erlangte die Venia Legendi für das Lehrgebiet „Informatik/ Digitale Medien“. Er war Leiter des Rechen- und Medienzentrums und verantwortet zusammen mit Rolf Großmann den Minor „Digitale Medien/ Kulturinformatik“. Bis einschließlich 2008 war Martin Warnke Sprecher des Fachbereichs „Informatik und Gesellschaft“ des GI e.V. Für das bmbf-Projekt „HyperImage“, das in Zusammenarbeit mit der Humboldt Universität Berlin realisiert wurde, übernahm er die Projektleitung in Lüneburg. Er ist Professor für digitale Medien und Kulturinformatik am Institut für Kultur und Ästhetik Digitaler Medien (ICAM) der Leuphana Universität Lüneburg und Direktor der DFG-Forschergruppe „Medienkulturen der Computersimulation“.