Véréna Paravel & Lucien Castaing-Taylor: Ah humanity!

Bildunterschriften stehen unten


Vorübergehend geschlossen aber weiterhin mit spannenden Inhalten befasst 

Aufgrund der aktuellen Situation, ausgelöst durch COVID-19, bleibt das Kunsthaus Hamburg vorübergehend geschlossen. Dementsprechend kann auch die Ausstellung Ah humanity! vorerst nicht eröffnet werden.

Dennoch bleiben wir in Kontakt!

Zurzeit arbeiten wir an digitalen Vermittlungsmöglichkeiten, um Einblicke in die Ausstellung sowie in die Arbeit der Künstler/innen Véréna Paravel und Lucien Castaing-Taylor zu geben. Die Fortsetzung unseres Programms geben wir auf allen digitalen Plattformen bekannt.

Pressetermine 
Trotz der derzeitigen Situation möchten wir Journalisten den Zugang zu der Ausstellung Ah humanity! ermöglichen. Dafür vergeben wir Einzeltermine unter presse@kunsthaushamburg.de

Digital Sneak Peak 
Montag, 23. März 2020, 19 Uhr
Instagram: @kunsthaushamburg

In unserer Mediathek gibt es die Trailer zu den Filmen somniloquies, 2017 und Caniba, 2018.
Caniba ist die Kinoversion der zweiteiligen Installation Commensal, 2017 die Teil der Ausstellung im Kunsthaus Hamburg ist.


Das Kunsthaus Hamburg präsentiert die erste institutionelle Einzelausstellung von Véréna Paravel und Lucien Castaing-Taylor in Deutschland.

Die beiden Filmemacher schlagen in ihren eindrücklichen Arbeiten eine Brücke zwischen dem klassischen Filmgenre, ihrem anthropologischen Interesse und der Bildenden Kunst. Im Mittelpunkt steht dabei das visuelle Experiment. Sie erforschen jenseits von Konventionen und linearer Sehgewohnheiten neue Ausdrucksmöglichkeiten des Mediums. So sind ihre Filme keine präzisen Dokumentationen, sondern vielmehr nuancierte und facettenreiche Beobachtungen des menschlichen Daseins.

In ihrer Arbeit analysieren Paravel/Castaing-Taylor den Menschen vielschichtig mit all seinen sozialen und psychologischen Motivationen sowie als Teil einer Gemeinschaft und die Folgen seines Wirkens auf unserem Planeten. Die Ausstellung Ah humanity! versammelt Filme, die sich mit Nonkonformismus und der Absurdität des menschlichen Verhaltens auseinandersetzen. In einer Gegenwart, in der erst die unzähligen Umweltkatastrophen uns die gravierenden Auswirkungen der Ökonomisierung der Lebenswelten vor Augen führen, fordert uns die radikale Filmsprache von Paravel/Castaing-Taylor zum Innehalten, Umdenken und Handeln auf.

Kuratiert von Anna Nowak


Rahmenprogramm

Unter Berücksichtigung der COVID-19 Entwicklung informieren wir Sie, ob die folgenden Begleitveranstaltungen stattfinden, verschoben oder abgesagt werden müssen:

Künstlergespräch 
Freitag, 8. Mai 2020, 19 Uhr
Véréna Paravel, Lucien Castaing-Taylor & Anja Dreschke (Moderation)

In Kooperation mit dem Warburg-Haus, Hamburg: 

Flexibles Flimmern: Screening des Films Leviathan, 2012 im Warburg-Haus
Montag/Dienstag, 18./19. Mai 2020, Einlass 19 Uhr, Filmbeginn 20 Uhr
Weitere Informationen zur Reservierung in Kürze unter: www.kunsthaushamburg.de

Ausstellungsrundgang & Podiumsdiskussion im Warburg-Haus: Ethnografische Techniken zwischen Film und Kunst. Institutionelle Perspektiven
Ein Gespräch u.a. mit Anselm Franke (Haus der Kulturen der Welt Berlin, Leiter Bildende Kunst und Film), Anna Nowak (Kunsthaus Hamburg, Kuratorin der Ausstellung),
Moderation: Leena Crasemann & Benjamin Fellmann (Warburg-Haus Hamburg)


Mit freundlicher Unterstützung des Bureau des arts plastiques des Institut français und des französischen Ministeriums für Kultur.

Bild 1: Véréna Paravel / Lucien Castaing-Taylor, Ah humanity!, 2015, Filmstill Courtesy: Véréna Paravel, Lucien Castaing-Taylor & LUX, London
Bild 2-7: Ah humanity!, Installationsansicht, Kunsthaus Hamburg 2020, Foto: Hayo Heye