Leichte Sprache

NEUSPRÉCH Lecture 2

Spréchstunde mit Melanie Reichert und Videoscreening mit Gabriela Guimarães

Mi, 3.1.2024, 19:00
Foyer
Gespräch

Im Rahmen von NEUSPRÉCH

Zu Gast im Kunsthaus Hamburg

Teil 1: Spréchstunde mit Melanie Reichert (Philosophin, Universität Kiel): Schiller, NEUSPRÉCH und das bürgerliche Verstehen

Teil 2: Spréchstunde von Gabriela Guimarães: Bonjour Madam (Videoscreening, 21.40 min)

Fotos: Tim Albrecht

Im Rückgriff auf die NEUSPRÉCH-Ausstellung in der Klassik Stiftung, Weimar (2022) und das zugehörige Magazin Kunst widerspricht diskutieren Oliver Ross und Simon Starke mit der Kulturphilosophin Melanie Reichert über Schiller, NEUSPRÉCH und das bürgerliche Verstehen. Unter Bezug auf Friedrich Schillers Briefe Über die ästhetische Erziehung des Menschen geht es um das Selbstverständnis von NEUSPRÉCH sowie das Verhältnis von Kunst und Philosophie. Zentral ist dabei auch die Frage, wie viel Kommentar Kunst eigentlich benötigt.

Im Anschluss an das Gespräch wird der Film Bonjour Madame der Künstlerin Gabriela Guimarães gezeigt. In Form einer imaginierten Fernsehshow, deren Host die Kunstfigur Ruth ist, setzt sie sich mit Kolonialismus und Popkultur auseinander. Dabei agiert sie an der Schnittstelle von Realität und Fiktion, Öffentlichkeit und Privatem.

Melanie Reichert ist wissenschaftliche Mitarbeiterin mit Schwerpunkt Kulturphilosophie am Philosophischen Seminar der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel sowie stellv. Direktorin des Instituts für Philosophie, Psychoanalyse und Kulturwissenschaften (IPPK), Berlin.

Gabriela Guimarães ist Autorin und Künstlerin. Sie studierte deutschsprachige Literatur an der UFMG in Belo Horizonte, Brasilien. In verschiedenen Medien – von Fotografie, Performance und Film hin zu Assemblage, Installation und literarischem Text – entwickelt sie Erzählungen, in deren Zentrum der Dialog zwischen Alltäglichem und persönlichen Erfahrungen steht, wobei stets auch die Grenze zwischen Realität und Fiktion ausgelotet wird.

NEUSPRÉCH ist ein Projekt der Hamburger Künstler Oliver Ross und Simon Starke, das zuvor bereits im Zentrum für Künstlerpublikationen, Weserburg Museum für moderne Kunst, Bremen (2020) sowie in der Klassik Stiftung, Weimar (2022) gezeigt wurde.

Weitere Veranstaltungen

Wir verwenden Cookies, um externe Inhalte anzeigen zu können. Ihr könnt unter “Einstellungen” der Erhebung von Nutzerdaten widersprechen. Weitere Informationen erhaltet ihr in unserer Datenschutzerklärung.

Wir verwenden Cookies, um externe Inhalte anzeigen zu können. Ihr könnt unter “Einstellungen” der Erhebung von Nutzerdaten widersprechen. Weitere Informationen erhaltet ihr in unserer Datenschutzerklärung.

Ihre Einstellungen wurden gespeichert