I too, Have Been Seduced by the Promise of Exposure

Podiumsdiskussion

Bild 1: Alice Peragine, Ohne Titel, Videostill, 2017


Mittwoch, 21. Februar 2018, 18:30 Uhr
I too, Have Been Seduced by the Promise of Exposure
Podiumsdiskussion

Johanna Bruckner (Künstlerin, Hamburg)
Dr. Pit Hosak (Behörde für Kultur und Medien Hamburg)
Annika Kahrs (Künstlerin, Hamburg)
Prof. Dr. Dirk Luckow (Intendant Deichtorhallen)
Jasmina Metwaly (Künstlerin, Berlin/Kairo)
Dr. Nina Möntmann (Kunsthistorikerin, Kuratorin, Hamburg)
Dr. Ingrid Wagner (Senatsverwaltung Kultur und Europa, Berlin)
Nicole Wermers (Künstlerin, London)
 
Moderation:
Dr. Melanie von Bismarck (freie Journalistin)

Wie bemisst sich der Wert von künstlerischer Arbeit? Als gesellschaftliches Gut, als identitätsstiftende Kraft und als Medium der Kommunikation über Grenzen hinweg wird ihr hohe Bedeutung zugemessen. In den konkreten Arbeitsbedingungen der KünstlerInnen selbst schlägt sich diese Wertschätzung leider nur selten nieder.

In Zeiten globaler Aufmerksamkeitsökonomien, internationaler Wettbewerbs- und Netzwerkstrukturen sowie urbaner Diversifizierung, muss lokale Kulturförderung im globalen Kontext neu überdacht werden. Dieser Kontext hat auch die Arbeits- und Produktionsbedingungen von Kunst maßgeblich verändert. Er fordert ein Neudenken des herkömmlichen Verständ- nisses von zeitgenössischer Kunst und ihren Arbeitsbedingungen.

Wenn wir Kunst als ein gesellschaftliches Gut ansehen, das nicht allein von der Logik des Marktes abhängig sein sollte, dann müssen wir zeitgemäße Strukturen schaffen, die ein freies und kreatives Arbeiten für bildende KünstlerInnen möglich machen – ohne dass ein Versprechen auf Sichtbarkeit zum Machtinstrument wird.

Veranstaltungskonzept: Johanna Bruckner, Ida Lennartsson, Alice Peragine

Eintritt frei

Diskussionspapier zur Veranstaltung