Leichte Sprache

Further Thoughts on Earthy Materials

Teilnehmender Künstler*innen:
Suse Bauer, Katinka Bock, Neil Brownsword, William Cobbing, Anna Lena Grau, Ilana Harris-Babou, Emma Hart, Judith Hopf, Emre Hüner, Lou Masduraud & Antoine Bellini, Johannes Nagel, Kate Newby, Nicolás Osorno, Pablo Schlumberger, Kerstin Stoll, Jennifer Tee, Ingo Vetter, Franziska Windolf, Jesse Wine, Xiaopeng Zhou

Kuratiert von Katja Schroeder

In Kooperation mit der GAK Gesellschaft für Aktuelle Kunst Bremen

Im Anschluss an die Ausstellungen erscheint eine Publikation im Verlag der Buchhandlung Walther König.

In Zeiten, in denen zeitgenössische Kunst verstärkt die Bedingungen und Ästhetiken virtueller Realitäten reflektiert, posthumane Theorien virulent sind und die Digitalisierung der Welt eine Faszination an Oberflächen und gefundenen Bildern geschaffen hat, wird parallel eine Kunstproduktion offensichtlich, die bewusst haptische Materialien und (kunst-)handwerkliche Herstellungsprozesse einsetzt.

Das zweiteilige Ausstellungsprojekt Further Thoughts on Earthy Materials im Kunsthaus Hamburg und der GAK Gesellschaft für Aktuelle Kunst Bremen untersucht, welche Fragestellungen der Hinwendung zu den Techniken und dem Material der Keramik in der künstlerischen Produktion des 21. Jahrhunderts zugrunde liegen. Further Thoughts on Earthy Materials versammelt Arbeiten einer jüngeren Künstler*innengeneration, die ungewöhnliche Wege im Umgang mit keramischem Material gehen und Bezüge zur Gegenwart herstellen. Die Kapitel in Bremen und Hamburg widmen sich dabei unterschiedlich gelagerten Aspekten in zwei Gruppenausstellungen. In der GAK liegt der Fokus auf der Präsenz des Körpers.

Das Ausstellungskapitel im Kunsthaus Hamburg folgt dem Paradox des Materials der gebrannten Erde: sowohl als eine der ältesten Kulturtechniken der seriellen (Re)Produktion (unter anderem Ziegel, Porzellan) als auch mit seinen haptischen Qualitäten, die das unmittelbare, zeitintensive und handwerkliche Gestalten unterstreichen. Das Kunsthaus präsentiert daher künstlerischen Positionen, die Keramik als tradierte Kulturtechnik zur Auseinandersetzung mit zeitgenössischen Technologien und Themen nutzen und auf ihre Aktualität hin befragen: Welche Rolle spielt in Zeiten von 3D-Scans und -Druckern das Nachbilden, Abbilden und Reproduzieren von dreidimensionalen Formen mit gebrannter Erde? Welche materiellen, kulturellen und technischen Implikationen bringt das Medium mit sich? Die ausgewählten Arbeiten knüpfen an Fragen nach der Bedeutung von Serialität und Originalität ebenso an wie an die archäologische, anarchische und dystopische Qualität des Materials.

Ausstellungsrundgänge

Rahmenprogramm

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