Raum für alle?

Gesprächsrunde zu Stadtraum, Gestaltung und Zusammenleben

Daniel Hopp, Drob Inn, 2026 (Filmstill), Courtesy der Künstler


Raum für alle?
Gesprächsrunde zu Stadtraum, Gestaltung und Zusammenleben
Dienstag, 12.5.2026, 18 Uhr

Mit Felix Egle (Kommunikations- und Social Designer), Daniel Hopp (Künstler), Christine Tügel (Vorständin Jugendhilfe e. V.)
Moderation: Siri Keil (Kulturjournalistin)
Im Rahmen des Hamburger Architektur Sommer 2026

Teilnahme frei


Das Symposium nimmt das Umfeld des Hamburger Hauptbahnhofs und das Drob Inn als exemplarischen Ort urbaner Verdichtung und sozialer Aushandlung in den Blick. Hier bündeln sich Fragen von Teilhabe, Sichtbarkeit und Verdrängung ebenso wie konkrete Herausforderungen von Gestaltung, sozialer Infrastruktur und öffentlichem Raum. Mit Bezug auf Daniel Hopps Ausstellung Fictional Healing, die im Dialog mit von Abhängigkeit betroffenen Personen entstanden ist, eröffnet das Gespräch Perspektiven auf die Ambivalenz von künstlerischer Praxis und sozialer Realität sowie auf Verantwortung und Gestaltung in der Stadt.

Im Mittelpunkt steht ein interdisziplinärer Austausch zwischen Kunst, Design, Sozialer Arbeit, zivilgesellschaftlicher Praxis und Forschung. Die Teilnehmenden diskutieren, wie öffentlicher Raum Menschen ein- oder ausschließt und welche Rolle partizipative Prozesse dabei spielen können. Zugleich richtet sich der Blick auf aktuelle Debatten um Sicherheit, Ausgrenzung und die zunehmende Unsichtbarmachung marginalisierter Gruppen. Welche Formen von Teilhabe sind gewünscht – und für wen? Wie lassen sich Räume schaffen, die Zugehörigkeit ermöglichen, ohne neue Ausschlüsse zu produzieren?

Das Symposium versteht sich als offener Denkraum zwischen lokaler Praxis und übergeordneten gesellschaftlichen Fragen. Im Rahmen des Hamburger Architektur Sommers 2026 lädt es dazu ein, öffentlichen Raum als veränderbar zu begreifen – und gemeinsam darüber nachzudenken, wie Stadt für alle gestaltet werden kann.