
Daniel Hopp, Foto: Doro Zinn
Mo, 13.4.2026, 18:00 Uhr
Benefizgala
Im Rahmen von Daniel Hopp – Fictional Healing
Teilnahme: 89€
Der Erlös wird vollständig an die Jugendhilfe e. V., Trägerinstitution des Drob Inn Hamburg, gespendet.
Anmeldung bis 1.4.: register@kunsthaushamburg.de
Anlässlich seiner Ausstellung Fictional Healing lädt das Kunsthaus Hamburg herzlich zu einer Benefizgala mit Daniel Hopp ein, die Kunst und soziales Engagement verbindet. Gerahmt von einem konzeptuellen Dinner, einer szenischen Lesung und einer exklusiven Verlosung gibt Daniel Hopp Einblicke in seine Praxis und eröffnet einen persönlichen Zugang zu den Themen seiner Installation Fictional Healing. Gemeinsam mit suchtbetroffenen Menschen entwickelte der Künstler (doku-)fiktionale Filmszenen, die stigmatisierende Narrative über Abhängigkeit dekonstruieren und neue Bilder von Fürsorge entwerfen.
Besonderer Gast des Abends ist die Berliner Künstlerin und Autorin Sophia Eisenhut, deren Texte u. a. bei Matthes & Seitz, Spector Books und Merve erschienen sind. Auf Einladung Daniel Hopps verdichtet sie die Themen der Ausstellung literarisch. Verbindendes Element ist dabei die Praxis der Autofiktion: Nicht die objektive Darstellung eines Lebens steht im Vordergrund, sondern ein Prozess der persönlichen Rekonstruktion. Erinnerungen werden erzählt, neu geordnet und verfremdet.
Abgerundet wird das Programm durch die Präsentation einer limitierten Edition von Daniel Hopp, die die Bildwelt von Fictional Healing aufgreift und in eigenständige Kunstwerke übersetzt. Höhepunkt des Abends ist die feierliche Verlosung eines der Kunstwerke – eine seltene Gelegenheit, ein Stück der Ausstellung mit nach Hause zu nehmen.
Die performative Gala unterstreicht den partizipativen Ansatz von Fictional Healing und generiert aktiv Ressourcen für die Anliegen, die aus der künstlerischen Praxis Daniel Hopps hervorgehen. Die Einnahmen fließen vollständig an die Jugendhilfe e. V. Als Trägerverein des Drob Inn Hamburg betreibt sie eine zentrale Anlaufstelle für Menschen mit Suchterkrankungen unweit des Hauptbahnhofs, in direkter Nähe zum Kunsthaus Hamburg.