{"id":4649,"date":"2017-06-23T16:32:24","date_gmt":"2017-06-23T14:32:24","guid":{"rendered":"http:\/\/kunsthaushamburg.de\/?p=4649\/"},"modified":"2017-09-20T16:06:32","modified_gmt":"2017-09-20T14:06:32","slug":"biennale-des-friedens-revisited","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kunsthaushamburg.de\/en\/biennale-des-friedens-revisited\/","title":{"rendered":"<i>Art-of-Peace Biennale<\/i> Revisited"},"content":{"rendered":"<div class=\"swiper\"><div id=\"swiper-69dc2495ebfe4\" class=\" swiper-container\"><div class=\"swiper-wrapper\">          <div class=\"swiper-slide swiper-slide\"><div class=\"swiper-slide-content\">            <img src=\"https:\/\/kunsthaushamburg.de\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/3_3738-780x520.jpg\" title=\"DEU, Hamburg, 2017, Passagen - Eine kleine Geschichte des Kunstvereins in den Hamburger Institutionen, hier: \" biennale des friedens-revisited im kunsthaus hamburg copyright photo: fred dott alt=\"DEU, Hamburg, 2017, Passagen - Eine kleine Geschichte des Kunstvereins in den Hamburger Institutionen, hier: \" class=\"img-fluid\"\/>\n          <\/div><\/div>          <div class=\"swiper-slide swiper-slide\"><div class=\"swiper-slide-content\">            <img src=\"https:\/\/kunsthaushamburg.de\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/3_3756-780x520.jpg\" title=\"DEU, Hamburg, 2017, Passagen - Eine kleine Geschichte des Kunstvereins in den Hamburger Institutionen, hier: \" biennale des friedens-revisited im kunsthaus hamburg copyright photo: fred dott alt=\"DEU, Hamburg, 2017, Passagen - Eine kleine Geschichte des Kunstvereins in den Hamburger Institutionen, hier: \" class=\"img-fluid\"\/>\n          <\/div><\/div>          <div class=\"swiper-slide swiper-slide\"><div class=\"swiper-slide-content\">            <img src=\"https:\/\/kunsthaushamburg.de\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/3_3759-780x520.jpg\" title=\"DEU, Hamburg, 2017, Passagen - Eine kleine Geschichte des Kunstvereins in den Hamburger Institutionen, hier: \" biennale des friedens-revisited im kunsthaus hamburg copyright photo: fred dott alt=\"DEU, Hamburg, 2017, Passagen - Eine kleine Geschichte des Kunstvereins in den Hamburger Institutionen, hier: \" class=\"img-fluid\"\/>\n          <\/div><\/div>          <div class=\"swiper-slide swiper-slide\"><div class=\"swiper-slide-content\">            <img src=\"https:\/\/kunsthaushamburg.de\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/Kunsthaus-9-von-10web-780x520.jpg\" title=\"\" alt=\"\" class=\"img-fluid\"\/>\n          <\/div><\/div>          <div class=\"swiper-slide swiper-slide\"><div class=\"swiper-slide-content\">            <img src=\"https:\/\/kunsthaushamburg.de\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/Kunsthaus-8-von-10Filliou-780x520-1501591404.jpg\" title=\"\" alt=\"\" class=\"img-fluid\"\/>\n          <\/div><\/div><\/div><div class=\"swiper-pagination\"><\/div><div class=\"swiper-button-next\"><\/div><div class=\"swiper-button-prev\"><\/div><\/div><\/div><script type=\"text\/javascript\">\/\/<![CDATA[\n(function($, window) {\n\t$('#swiper-69dc2495ebfe4').swiper({\"pagination\":\".swiper-pagination\",\"paginationClickable\":true,\"nextButton\":\".swiper-button-next\",\"prevButton\":\".swiper-button-prev\",\"scrollbar\":false,\"loop\":true,\"before\":\"<div class=\\\"swiper\\\">\",\"after\":\"\",\"autoplay\":\"8000\"});\n})(jQuery, window)\n\/\/]]><\/div><\/script>\n\n<p><strong><\/strong><\/p>\n<p><span style=\"color: #808080;\">Images&nbsp;1-3: installation views, <em>Art-of-Peace Biennale&nbsp;Revisited<\/em>, Kunsthaus Hamburg 2017, photos: Fred Dott<br \/>\n<\/span><span style=\"color: #808080;\">Image 4: Robert Filou, <em>For an Art-of-Peace Biennale: Towards a New Authenticity<\/em>, courtesy Edition Block<br \/>\nImage 5: detail of: Robert Filliou, <em>Wanting Peace Preparing for Peace<\/em>, 1985, courtesy Edition Block<\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p>We are afraid there is no English version this text.<\/p>\n<p><strong><em>Art-of-Peace Biennale&nbsp;Revisited<br \/>\n<\/em><\/strong>In the Context of <a href=\"http:\/\/www.kunstverein.de\/veranstaltungen\/aktuell\/20170720.php\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><em>Passagen &ndash; A Little History of the Kunstverein in Hamburg&rsquo;s Institutions<\/em><\/a><\/p>\n<p><strong>F&uuml;hrungen des Kunstvereins in Hamburg<br \/>\n<\/strong>Samstag, 29. Juli 2017, 12 Uhr<br \/>\nFreitag, 04. August 2017, 15 Uhr<br \/>\nAnmeldung und Infos zum Treffpunkt unter&nbsp;<a href=\"mailto:peper@kunstverein.de\">peper@kunstverein.de<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p>Vor &uuml;ber 30 Jahren hat der franz&ouml;sische K&uuml;nstler Robert Filliou (1926 &ndash; 1987) die Idee zu einer <em>Biennale des Friedens<\/em> entwickelt. Unter der k&uuml;nstlerischen Leitung von Ren&eacute; Block wurde dieses ambitionierte Projekt 1985 im Kunstverein und Kunsthaus &ndash; damals noch am Ferdinandstor &ndash; in Hamburg gemeinsam realisiert. In Form eines Flugblatts wurden im Vorfeld K&uuml;nstler dazu aufgerufen, sich an diesem internationalen Projekt zu beteiligen:<\/p>\n<p>&bdquo;Dies ist ein Aufruf, die drei Str&auml;nge &ndash; KUNST, WISSENSCHAFT und WEISHEIT &ndash; wieder zusammenzuf&uuml;hren zu einer neuen Authentizit&auml;t, die f&auml;hig sein soll, uns eine Alternative zum Verh&auml;ngnis zu entwickeln.&ldquo; (Robert Filliou)<\/p>\n<p>Die aktuellen politischen Verh&auml;ltnisse geben Anlass genug, an die Ideen von damals zu erinnern und das Thema des Friedens aus der Perspektive eines K&uuml;nstlerprojektes neu zu beleuchten. Mit seiner idealistischen Implikation scheint der Begriff &bdquo;Frieden&ldquo; heute v&ouml;llig aus der Mode gekommen zu sein. Vielmehr beherrschen die Diskussionen um &bdquo;Krieg und Terror&ldquo; die medialen Debatten. Wie kommt es, dass uns der Geist der Friedensbewegungen der 1980er Jahre abhandengekommen ist? Ist der Frieden (in Europa) tats&auml;chlich so selbstverst&auml;ndlich geworden? Oder ist es vielmehr die Aussichtslosigkeit im Hinblick auf globale Konflikte, die ein Engagement f&uuml;r den Frieden so unattraktiv macht?<\/p>\n<p>Im Rahmen des 200-j&auml;hrigen Jubil&auml;ums unseres Nachbarn, des Kunstvereins in Hamburg, m&ouml;chten wir mit der Pr&auml;sentation in unserem Foyer an die <em>Biennale des Friedens<\/em> von Robert Filliou erinnern. Nicht nur, weil es einen gemeinsamen historischen Moment beider H&auml;user dokumentiert, sondern weil wir der Auffassung sind, dass die Kunst auch heute in der Lage sein sollte, eine &bdquo;Alternative zum Verh&auml;ngnis&ldquo; vorzuschlagen &ndash; und dies auf vielf&auml;ltige Weise in den beiden Institutionen immer wieder tut.<\/p>\n<p>Wir pr&auml;sentieren im Foyer des heutigen Kunsthaus Hamburg eine Edition, die im Rahmen der <em>Biennale des Friedens<\/em> 1985 entstanden ist und auf den Charakter der damals gezeigten Kunst verweist. So lag ein Schwerpunkt der Ausstellung auf Kunstwerken, die einen konzeptuellen, ephemeren und performativen Charakter hatten. Mit einem Er&ouml;ffnungskonzert von Joseph Beuys, Henning Christiansen und Nam June Paik, einem ausstellungsbegleitenden Radio- und Konzertprogramm sowie einer umfangreichen Sektion f&uuml;r Mail-Art lassen sich auf inhaltlich-formaler Ebene viele Parallelen zu aktuellen k&uuml;nstlerischen Praktiken ziehen.<\/p>\n<p>Die Ausrichtung der Ausstellung war vor allem dem Geist ihres Erfinders, Robert Filliou, geschuldet, f&uuml;r den Kunst und Leben keine klare Trennung kannten. Viele seiner Aktionen und Kooperationen mit befreundeten K&uuml;nstlern k&ouml;nnen der Fluxusbewegung zugeschrieben werden und waren gepr&auml;gt von Prozesshaftigkeit, Kollaborationen, Spontanit&auml;t sowie auch Spiritualit&auml;t. Robert Filliou war als ausgebildeter &Ouml;konom ein Quereinsteiger und Freigeist, der sich keiner Kunstrichtung wirklich zuordnen l&auml;sst. Leben, Philosophie, Gemeinschaft und Kunst gingen in seinem Lebensalltag flie&szlig;end ineinander &uuml;ber. In vielen seiner Ideen, Konzepte und Projekte entwickelte er spielerisch utopische Modelle, die eine alternative Gesellschaftswirlichkeit im Sinne von Solidarit&auml;t, Gemeinsinn, Vielf&auml;ltigkeit und Freiheit entwarfen. Robert Filliou kn&uuml;pfte Zeit seines Lebens ein internationales Netzwerk aus befreundeten Kulturschaffenden und bewegte sich &ndash; aus heutiger Perspektive sehr zeitgem&auml;&szlig; &ndash; stetig durch die Welt. Er lebte zeitweise in den USA, Kanada, Korea, &Auml;gypten, Spanien, D&auml;nemark, Frankreich und machte auch in Deutschland unter anderem&nbsp;als Gastprofessor an der Hochschule f&uuml;r Bildende K&uuml;nste in Hamburg zwischen 1980 und 1984 Station. An der Realisierung der <em>Biennale des Friedens<\/em> war er nicht mehr beteiligt, weil er sich zu diesem Zeitpunkt bereits in ein buddhistisches Kloster in Frankreich zur&uuml;ckgezogen hatte, wo er 1987 starb.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In the Context of <i>PASSAGEN<\/i> &#8211; A Little History of the Kunstverein in Hamburg&#8217;s Institutions<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":4668,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_seopress_robots_primary_cat":"","_seopress_titles_title":"","_seopress_titles_desc":"","_seopress_robots_index":"","inline_featured_image":false},"categories":[14],"tags":[],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kunsthaushamburg.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4649"}],"collection":[{"href":"https:\/\/kunsthaushamburg.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/kunsthaushamburg.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kunsthaushamburg.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kunsthaushamburg.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4649"}],"version-history":[{"count":13,"href":"https:\/\/kunsthaushamburg.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4649\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5127,"href":"https:\/\/kunsthaushamburg.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4649\/revisions\/5127"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kunsthaushamburg.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4668"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kunsthaushamburg.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4649"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/kunsthaushamburg.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4649"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/kunsthaushamburg.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4649"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}