{"id":2361,"date":"2017-01-03T13:18:32","date_gmt":"2017-01-03T12:18:32","guid":{"rendered":"http:\/\/kunsthaus.benignware.de\/?p=2361&#038;lang=en"},"modified":"2017-02-17T15:47:06","modified_gmt":"2017-02-17T14:47:06","slug":"index-15","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kunsthaushamburg.de\/en\/index-15\/","title":{"rendered":"Index 15"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-1172 size-full img-fluid\" src=\"http:\/\/kunsthaushamburg.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/David_Schulz.jpg\" alt=\"David_Schulz\" width=\"1080\" height=\"1920\" srcset=\"https:\/\/kunsthaushamburg.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/David_Schulz.jpg 1080w, https:\/\/kunsthaushamburg.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/David_Schulz-169x300.jpg 169w, https:\/\/kunsthaushamburg.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/David_Schulz-278x495.jpg 278w\" sizes=\"(max-width: 1080px) 100vw, 1080px\"\/><br \/>\n<span style=\"color: #808080;\">David Schulz, Spiegelinstallation (Es m&uuml;sste hei&szlig;en : Man denkt mich)<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #808080;\"> Zweikanal-Videoinstallation, 11 Min. 52<\/span><\/p>\n<p>We are afraid there is no English version of this text available.<\/p>\n<p><strong>Index 15 &amp; Berenberg Preis f&uuml;r junge Kunst<\/strong><br \/>\nzu Gast im Kunsthaus Hamburg<\/p>\n<p><strong>Er&ouml;ffnung:<\/strong><br \/>\n12. November 2015, 21 Uhr<\/p>\n<p><strong>Angela Anzi<\/strong><strong>, <\/strong><strong>Johannes Bendzulla<\/strong><strong>, <\/strong><strong>Tom Duggan<\/strong><strong>, <\/strong><strong>Rosanna Graf<\/strong><strong>, <\/strong><strong>Suse Itzel<\/strong><strong>, <\/strong><strong>Yuki Kishino<\/strong><strong>, <\/strong><strong>Felix Kultau<\/strong><strong>, <\/strong><strong>Nina Kuttler,<\/strong><strong>&nbsp;<\/strong><strong>Dorine van Meel<\/strong><strong>, <\/strong><strong>Julia Metropolit<\/strong><strong>, <\/strong><strong>Stefan Mildenberger<\/strong><strong>, <\/strong><strong>Nicolas Pelzer<\/strong><strong>, <\/strong><strong>Verena Sch&ouml;ttmer<\/strong><strong>, <\/strong><strong>David Schulz<\/strong><strong>, <\/strong><strong>Andrzej Steinbach<\/strong><\/p>\n<p>Die Ausstellungsreihe Index feiert in diesem Jahr im Kunsthaus Hamburg ihr 15-j&auml;hriges Bestehen mit einer grundlegenden Neuerung. Aus der Motivation heraus, die Nachwuchsf&ouml;rderung deutlicher hervorzuheben, wird die Schau fortan nicht mehr als Verkaufsausstellung konzipiert. Pr&auml;sentiert werden &uuml;berwiegend mediale Positionen sowie Installationen, von denen eine mit dem &bdquo;Berenberg Preis f&uuml;r Junge Kunst&ldquo; ausgezeichnet wird.<\/p>\n<p>Index versteht sich weiterhin als &Uuml;bersichtsschau f&uuml;r aktuelle Kunst. Mit der Neuausrichtung erfolgt die Auswahl st&auml;rker als bisher nach thematischen Zusammenh&auml;ngen. Eine der zentralen Fragestellungen kreist in diesem Jahr um den Authentizit&auml;tsbegriff, bezogen auf &uuml;bersteigerte k&uuml;nstlerische Strategien der Selbstoptimierung sowie auf einen gesellschaftlich kultivierten Anspruch an das Individuelle, dessen globalisierte und von digitaler Kommunikationstechnologie gepr&auml;gte Welt der Repr&auml;sentation zum Gegenstand der Analyse wird. So greift etwa der in D&uuml;sseldorf lebende K&uuml;nstler Johannes Bendzulla f&uuml;r seine Parodie auf den vielbesch&auml;ftigten K&uuml;nstler (Art Business As Usual), der seine perfektionierte Eigenvermarktung und kreative Effizienz anhand verschiedener Beispiele an Whiteboards demonstriert, auf ein stereotypes Bild- und Sprachrepertoire&nbsp;zur&uuml;ck, wie man es unter dem Stichwort Unternehmensmarketing im Internet finden kann.&nbsp; Diese Art der Entfremdung durch Nachahmung wird als Strategie auch in der Videoarbeit <em>Infographics &ndash; Living on the Edge<\/em> des britischen K&uuml;nstlers Tom Duggan erkennbar. Das angeeignete Material seiner Montagen bezieht er aus dem Internet, die Grenzen zwischen Realit&auml;t und Fiktion, Identit&auml;t und Anonymit&auml;t der Bilder werden irrelevant. Die zwei Protagonisten der Videoarbeit <em>Stab &amp; Fleisch<\/em> der HFBK-Absolventin Rosanna Graf haben sich in einer ununterbrochenen Selbstdokumentation verfangen. Ihr <em>Selfie-Stick<\/em> wird als Instrument permanenter Reflektion und als potentielle Verbindung zum imaginierten Betrachter gleichzeitig als desillusionierende Farce entlarvt. Erz&auml;hl- und Darstellungsformen der Gegenwart werden in diesen Auseinandersetzungen auf unterschiedliche Weise verhandelt. Wiederkehrende Mittel dieser mitunter stark auf &auml;sthetischer, popul&auml;rkultureller und physischer &Uuml;berzeugungskraft setzenden k&uuml;nstlerischen Praxis sind gesteigerte Affirmation, Aneignung, Rollenspiel. Neben unterschiedlichen Videos und Videoinstallationen werden in der Ausstellung auch rein skulpturale Arbeiten und Objekte zu sehen sein, in denen eine Auseinandersetzung mit kulturhistorisch konnotierten Begriffen von Materialit&auml;t, Form und Pr&auml;sentation erkennbar wird.<\/p>\n<p>Die mit 5.000 Euro dotierte Auszeichnung richtet sich an 15 K&uuml;nstlerinnen und K&uuml;nstler, die ihr Studium in den letzten drei Jahren an einer Kunsthochschule in Deutschland oder im Ausland absolviert haben. Einen Schwerpunkt bei der Auswahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer bildet das k&uuml;nstlerische Umfeld der Hochschule f&uuml;r bildende K&uuml;nste in Hamburg. In diesem Jahr werden Absolventen der Hochschule f&uuml;r bildende K&uuml;nste Hamburg sowie der Frankfurter St&auml;delschule, des Goldsmiths College, der &Eacute;cole Nationale Sup&eacute;rieure des Beaux-Arts de Lyon, des Higher Institute for Fine Arts Gent, der HGB Leipzig, der Kunsthochschule f&uuml;r Medien in K&ouml;ln und der Kunstakademie D&uuml;sseldorf vertreten sein. Eine Fachjury wird dar&uuml;ber entscheiden, wer von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern mit dem F&ouml;rderpreis ausgezeichnet wird.<\/p>\n<p>Index wurde 2001 gegr&uuml;ndet und hat seitdem mehr als 200 junge K&uuml;nstler in Hamburg vorgestellt, unter ihnen heute international bekannte K&uuml;nstler wie Ulla von Brandenburg oder Peter Piller. Auch f&uuml;r die bisherigen Preistr&auml;gerinnen des von der Hamburger Privatbank gestifteten &bdquo;Berenberg Preis f&uuml;r Junge Kunst&ldquo; l&auml;uft es gut: Monika Grzymala stellt in diesem Jahr im Museum f&uuml;r Gegenwartskunst Siegen sowie in der Wiener Albertina aus. Verena Issel hat in den letzten zwei Jahren zahlreiche weitere Auszeichnungen und Stipendien erhalten und war 2015 an der Ausstellung Feministische Avantgarde der 1970er Jahre in der Hamburger Kunsthalle vertreten. Katja Aufleger hat 2014 den &ldquo;F&ouml;rderpreis Skulptur&rsquo;&rdquo;des Stadtmuseum Oldenburg gewonnen und wurde in diesem Jahr im Kunstverein Hamburg sowie von der Galerie Stampa auf der Art Basel pr&auml;sentiert. Alice Peragine arbeitet zurzeit zusammen mit der Kuratorin Sophie Goltz und dem aktuellen Edwin-Scharff Preistr&auml;ger Christoph Sch&auml;fer in Kooperation mit der ZHDK in Z&uuml;rich an dem Projekt DRAFT Research und Austausch zu Urban Sphere.<\/p>\n<p>Zur Ausstellung erscheint ein Katalog, in dem die Nominierten ausf&uuml;hrlich vorgestellt werden.<\/p>\n<p>Mit freundlicher Unterst&uuml;tzung<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-1230  img-fluid\" src=\"http:\/\/kunsthaushamburg.de\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/klein-berenberg.jpg\" alt=\"klein-berenberg\" width=\"195\" height=\"85\" srcset=\"https:\/\/kunsthaushamburg.de\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/klein-berenberg.jpg 200w, https:\/\/kunsthaushamburg.de\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/klein-berenberg-382x165.jpg 382w\" sizes=\"(max-width: 195px) 100vw, 195px\"\/><br \/>\n<br \/>\n<img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-1231  img-fluid\" src=\"http:\/\/kunsthaushamburg.de\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/hks_klein.jpg\" alt=\"hks_klein\" width=\"154\" height=\"41\"\/><br \/>\n<br \/>\n<img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-1232  img-fluid\" src=\"http:\/\/kunsthaushamburg.de\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/kleinHKG.jpg\" alt=\"kleinHKG\" width=\"154\" height=\"36\"\/><br \/>\n<br \/>\n<img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-1233  img-fluid\" src=\"http:\/\/kunsthaushamburg.de\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/25klein.jpg\" alt=\"25klein\" width=\"94\" height=\"94\" srcset=\"https:\/\/kunsthaushamburg.de\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/25klein.jpg 90w, https:\/\/kunsthaushamburg.de\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/25klein-150x150.jpg 150w\" sizes=\"(max-width: 94px) 100vw, 94px\"\/><br \/>\n<br \/>\n<img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-1234  img-fluid\" src=\"http:\/\/kunsthaushamburg.de\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/puklein.jpg\" alt=\"puklein\" width=\"88\" height=\"68\"\/><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/index-hamburg.de\/\" target=\"_blank\">www.index-hamburg.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>David Schulz, Spiegelinstallation (Es m&uuml;sste hei&szlig;en : Man denkt mich) Zweikanal-Videoinstallation, 11 Min. 52 We are afraid there is no<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":1172,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_seopress_robots_primary_cat":"","_seopress_titles_title":"","_seopress_titles_desc":"","_seopress_robots_index":"","inline_featured_image":false},"categories":[14],"tags":[],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kunsthaushamburg.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2361"}],"collection":[{"href":"https:\/\/kunsthaushamburg.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/kunsthaushamburg.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kunsthaushamburg.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kunsthaushamburg.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2361"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/kunsthaushamburg.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2361\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4041,"href":"https:\/\/kunsthaushamburg.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2361\/revisions\/4041"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kunsthaushamburg.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1172"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kunsthaushamburg.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2361"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/kunsthaushamburg.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2361"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/kunsthaushamburg.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2361"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}